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Über uns

Hausdorf gehört zur Stadt Glashütte im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Hausdorf wird im Jahr 1402 erstmals urkundlich erwähnt. Hausdorf ist als zweireihiges Waldhufendorf angelegt. Das Waldhufendorf ist eine ländliche Siedlungsform, die planmäßig in Rodungsgebieten errichtet wurde. Es handelt sich um ein Reihendorf, bei dem meist doppelzeilig der Landbesitz jeweils als breiter Streifen an die Hoflage anschließt. Landwirtschaft, Handwerk, Gewerbe sowie die Entwicklung des ländlichen Tourismus prägen die Struktur dieser Gegend.

Aktuell leben in Hausdorf knapp 400 Einwohner.

Einheimische und Touristen können bei Wanderungen durch die Umgebung eine wunderschöne Landschaft entdecken.

Fast am höchsten Punkt Hausdorfs steht ein Wahrzeichen vergangener blutiger Kämpfe – die „drei Linden“, die der Hofmarschall von Schönberg in Erinnerung an die Schlacht 1759 am Finkenfang anpflanzen ließ.
Wer vom Lockwitztal zum Finckenfang wandert, kommt durch die „Kroatenschlucht“ auf die „Finckenfang-Anhöhe“ und folgt damit dem Weg, den einst im Siebenjährigen Krieg die kroatischen Husaren nahmen. Viele Detailinformationen zur Schlacht finden Sie beim Heimatmuseum in Maxen und bei der AG Siebenjähriger Krieg (Finckenfang 1759)
https://webseite.heimatverein-maxen.de/
Infolge des Dreißigjährigen Krieges wütete auch in Hausdorf die Pest (um 1634 und 1680). Da es unmöglich war, die vielen Seuchenopfer auf dem Maxener Friedhof zu beerdigen, wurde ein Notfriedhof eingerichtet. Der sogenannte „Kirchhof“ befindet sich in nordwestlicher Richtung auf der Höhe auf Hausdorfer Flur. Heute kann man diesen Ort an einer einzeln stehenden Eiche noch erkennen.
Alle großen und kleinen Märchenfreunde können auf der Märchenwiese zehn der beliebtesten Märchen erkunden, entdecken und bewundern. Dornröschen und Schneewittchen, Wolf und Hexe, Riese und Sieben Zwerge – sie und alle anderen warten auf Besucher. Auf der Wiese kann geklettert, gerutscht und getobt werden. Phantasievollem Spiel sind keine Grenzen gesetzt…
Die Teufelsmühle lädt müde Wanderer aus dem romantischen Lockwitztal und dem Wilischgebiet zur Rast ein. 1970 drehte das DDR-Fernsehen hier den Mehrteiler „Stülpner Karl“ mit Manfred Krug in der Titelrolle und Peter Sodann als Sekretär Bleichnagel. Das Lockwitztal war für die Dreharbeiten wochenlang gesperrt und auch die Fassade der Teufelsmühle wurde verändert, um die Außenaufnahmen authentischer wirken zu lassen. http://teufelsmuehle-am-wilisch.de
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